Kehlsteinhaus geschlossen

In der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober 2026 wurde das Kehlsteinhaus durch einen Großbrand beschädigt. Die Ereignisse und das Ausmaß machen uns sehr betroffen.


Unser aufrichtiger Dank gilt allen rund 200 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren, der Bergwachten, des Bayerischen Roten Kreuzes, der Polizei sowie allen weiteren beteiligten Organisationen. Unter äußerst schwierigen Bedingungen waren sie die ganze Nacht im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen. Für diesen außergewöhnlichen Einsatz gebührt ihnen unser größter Respekt und unsere Anerkennung.

Vor allem aber sind wir dankbar und erleichtert, dass bei dem Brand niemand verletzt wurde. Da das Feuer außerhalb der Betriebszeiten ausbrach, befanden sich weder Gäste noch Mitarbeitende im Gebäude.

Inzwischen richtet sich der Blick nach vorne: Die ersten Wintersicherungsmaßnahmen sind angelaufen. Der Kehlsteinaufzug konnte nach erfolgreicher Prüfung bereits teilweise für die notwendigen Arbeiten genutzt werden. Auch die Arbeiten zur Sicherung des Gebäudes durch ein Notdach für die Wintermonate schreiten voran. Das stimmt uns zuversichtlich für die nächsten Schritte.

Kehlsteinhaus geschlossen

Aktuelles vom Kehlstein

Wichtiger Hinweis: Der Bereich rund um das Kehlsteinhaus ist weiterhin gesperrt. Wir bitten Wanderer, Bergsteiger und alle Besucher, das Gebiet großräumig zu meiden und die Absperrungen zu respektieren. Auch für Drohnen besteht derzeit ein Flugverbot.

Häufige Fragen zum Kehlsteinhaus

  • Nein. Das Kehlsteinhaus wurde durch einen Brand zu großen Teilen zerstört. Das Haus und der gesamte Bereich rund um den Kehlstein sind und bleiben bis auf Weiteres gesperrt. Beim Betreten besteht weiterhin ein Sicherheitsrisiko.

  • Nein. Alle Wanderwege zum Kehlsteinhaus sowie die Wege rund um das Haus sind gesperrt. Die Sperrung gilt auch für den Zugang zu Fuß. Bitte beachte die Absperrungen und die Anweisungen der Einsatzkräfte. Ein Betreten des gesperrten Bereichs ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.

  • Aufgrund des Brandes am Kehlsteinhaus sind derzeit sämtliche Wanderwege zum Kehlsteinhaus sowie die Wege rund um das Gebäude bis auf Weiteres gesperrt. Das Betreten des gesperrten Bereichs ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.

    Besonders betroffen sind folgende Wege und Touren:

    • Mannlgrat: Ein Auf- und Abstieg über das Kehlsteinhaus ist derzeit nicht möglich.
    • Göll-Brett-Überschreitung: Die Tour kann nicht wie gewohnt über den Mannlgrat und das Kehlsteinhaus beendet werden. Eine mögliche alternative Abstiegsroute führt über das Purtschellerhaus. Dabei sind die aktuellen alpinen Bedingungen zu berücksichtigen.
    • Kehlstein-Rundweg: Der Rundweg ist aufgrund der Sperrung nicht zugänglich.
    • Zustiege zum Kehlsteinhaus: Auch die Wanderwege von der Dokumentation Obersalzberg und vom Ofnerboden können derzeit nicht genutzt werden, um das Kehlsteinhaus zu erreichen.

    Wichtig: Der gesamte Bereich rund um das Kehlsteinhaus ist großräumig gesperrt und wird überwacht. Auch eine Besichtigung des Gebäudes von außen ist nicht möglich. Es besteht weiterhin ein Sicherheitsrisiko. Zudem gilt im betroffenen Bereich ein Drohnenflugverbot.
    Die Sperrungen bleiben bestehen, bis die Schäden und möglichen Gefahren fachlich untersucht wurden und eine ausdrückliche Freigabe erfolgt.
     

  • Nein. Auch eine Besichtigung von außen ist aufgrund der Schließung und des weiterhin bestehenden Sicherheitsrisikos nicht möglich. Bitte halte Abstand zum gesperrten Bereich.
     

  • Auch nach einem Ende der Löscharbeiten bedeutet dies keine Freigabe des Geländes. Die Schäden am Gebäude und mögliche Gefahren müssen zunächst fachlich untersucht werden. Bis zur ausdrücklichen Freigabe bleibt das Betreten des gesamten gesperrten Bereichs verboten. Dies gilt auch für sämtliche Wanderwege zum Kehlsteinhaus und rund um das Haus.

Das Kehlsteinhaus und seine Geschichte

Die Geschichte des ehem. Kehlsteinhauses (Eagle's Nest) auf 1.834 Metern Höhe über Berchtesgaden ist untrennbar mit der des Obersalzbergs verbunden. Dort befand sich zwischen 1933 und 1945 das neben Berlin wichtigste Machtzentrum der nationalsozialistischen Diktatur, in dem über Verfolgung, Krieg und Völkermord entschieden wurde.

Erbaut 1937/38, sollte in der NS-Zeit das damals sogenannte Teehaus als politischer Repräsentationsort abseits der Öffentlichkeit dienen. Tatsächlich blieb die Bedeutung des Kehlsteinhauses gering. Hitler selbst besuchte es nur selten und nur um Diplomaten oder andere ausländische Gäste zu empfangen. Viel häufiger nutzte es die am Obersalzberg versammelte NS-Entourage zur Erholung und für private Feiern. 

Die Dokumentation Obersalzberg befindet sich in der Nähe der ehem. Kehlsteinbus-Abfahrtsstelle. Dieser Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Obersalzbergs und der NS-Diktatur bietet neben der Dauerausstellung regelmäßig Veranstaltungen, öffentliche Rundgänge und ein umfangreiches Bildungsangebot.

Dokumentation Obersalzberg

Rund 350 Objekte, Dokumente, Fotografien und multimediale Elemente sind hier ausgestellt, erklären den historischen Ort und erzählen vom Schicksal der Opfer. Das größte Exponat ist die historische Bunkeranlage, die ihm Rahmen der Dauerausstellung zugänglich ist.

Führungen Obersalzberg

Fast ein Viertel seiner Herrschaftszeit verbrachte Adolf Hitler am Obersalzberg. Berchtesgaden war nicht Urlaubsort, sondern zweite Machtzentrale Hitlers. Erfahre mehr über dieses dunkle Kapitel der Berchtesgadener Geschichte bei einem Besuch in der Dokumentation Obersalzberg oder bei einer Führung mit zertifizierten Gästeführern und Rundgangsleitern.

  • Öffentlicher Rundgang Dokumentation Obersalzberg

    Berchtesgaden
    • Mittwoch, 11.11.26
    • 11:00 Uhr
    • Wanderungen & Führungen

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    Neben dem vielseitigen Wander- und Klettergebiet, der modernen Seilbahn und der gemütlichen Gastronomie ist der Jenner berühmt für seinen spektakulären Ausblick auf Königssee und Watzmann
  • Salzbergwerk Berchtesgaden, Südwestdeutsche Salzwerke AG

    Das Salzbergwerk

    Im Salzbergwerk Berchtesgaden wird auch heute noch Salz abgebaut, wie eh und je erfolgt der Abbau in sogenannten Sinkwerken. Das genaue Verfahren des Salzabbaus erfahren die Besucher des Salzbergwerkes bei der Einfahrt in das Bergwerk