Das Watzmannhaus

Almen und Berghütten

Traditionelle Almen und urige Berghütten

In Berchtesgaden erlebst Du noch eine vitale Almwirtschaft. Zahlreiche Almhütten, die sogenannten Kaser, werden noch auf traditionelle Weise bewirtschaftet. Daneben entstanden seit Mitte des 19. Jahrhunderts mit der fortschreitenden Erschließung der Alpen als hochalpine Ausflugsziele die ersten Schutz- und Unterstandshütten der alpinen Vereine. Heute findest Du solche Schutzhütten in allen Gebirgsstöcken der Berchtesgadener Alpen - sie bieten Dir auf Deinen Bergtouren Unterkunft und Verpflegung. Neben den klassischen Berghütten gibt es in den Berchtesgadener Bergen auch zahlreiche Hütten und Berggaststätten ohne Übernachtungsmöglichkeit. Unsere österreichischen Nachbarn nennen diese Hütten auch Jausenstationen.

  • Das Purtschellerhaus
    Ferdinand Dorsch

    Berghütten

    Deine Nacht in den Bergen
  • Berggaststätten

    Genussmomente mit Aussicht
  • Senner Markus Nitzinger auf der Wasserfall-Alm

    Almen

    Gelebte Tradition am Berg

Traditionelle Almen in Berchtesgaden

Die Berchtesgadener Alpen und die Berge des Rupertiwinkels sind seit Jahrhunderten geprägt von den Weideflächen der Bergbauern, den Almen. Auch heute noch erlebst Du viele der Almhütten, die sogenannten Kaser, als traditionell bewirtschaftete Almen – das bedeutet:

  • Eine Sennerin oder ein Senn kümmert sich auf der Alm um das Vieh und verarbeitet die Milch vor Ort zu Butter und Käse. Es gibt kein zusätzliches Personal.
  • Du wirst mit eigenen Produkten bewirtet, beispielsweise mit Milch, Butter, Schüsselkäse oder einem Käse- oder Speckbrot.
  • Bewirtet wird nur solange das Vieh auf der Alm ist: Der Almsommer dauert gewöhnlich von Mitte Juni bis Ende September.
  • Die Hütten haben keine Anbauten oder Vergrößerungen für zusätzliche Sitzplätze.
  • Zur Alm kommst Du nur zu Fuß – Besucher und Lieferanten fahren hier nicht vor.
  • Almen machen keine Werbung.

Berghütten

Was ist eine Hütte der Kategorie I?

Eine Hütte der Kategorie I ist eine Schutzhütte, die ihren ursprünglichen Charakter als Stützpunkt für den Bergsteiger und Bergwanderer bewahren muss. Dich erwartet eine einfache, zweckmäßige Ausstattung und Verpflegung. Die Hütte ist Dein Stützpunkt in einem bergsteigerisch bedeutsamen Gebiet. Für den Aufstieg benötigst Du in der Regel mindestens eine Stunde Gehzeit - nur in Ausnahmefällen kannst Du sie mit mechanischen Hilfen erreichen. Hütten der Kategorie I können bewirtschaftet, bewartet, unbewirtschaftet oder ein Biwak sein.

Daneben warten in den Berchtesgadener Bergen viele weitere Berghütten, Berggaststätten und Jausenstationen auf Dich.