Von der Staatsstraße 2103 fährst Du in Richtung Dorfplatz Anger zum Scheiterparkplatz. Von dort startest Du in Richtung Dorfplatz und biegst links in den Klosterweg ein. Dieser führt Dich über den Ölberg direkt zum Höglwörther See. Nach Deiner Runde um den See kannst Du Dich bei einem warmen Getränk im Gasthaus Klosterwirt aufwärmen. Für den Rückweg folgst Du dem Klosterweg etwa 600 Meter und biegst dann links in Richtung Sportplatz ein. Bei der Bäckerei Wolfgruber führt Dich die Pfaffendorfstraße rechts hinauf zum Dorfplatz. Dort kannst Du in der Pizzeria La Forchetta oder im Landgasthaus Goberg einkehren, bevor Du in etwa fünf Minuten zum Scheiterparkplatz zurück wanderst.
Höglwörth: Die Perle des Rupertiwinkels
In Sichtweite von Anger liegt das wahre Kleinod „Höglwörth“. Das ist keine der glanzvollen, prunkvollen Abteien, aber eine, der man anmerkt, dass zu Beginn des 11. Jahrhunderts die Mönche mit Umsicht nach dem schönsten Fleck gesucht haben.
Romantisch liegt das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift auf einer kleinen Halbinsel im See, dahinter die dunkle Kulisse des Waldes, der Berge, umgeben von einer friedlichen bäuerlichen Landschaft. Die Kirche überrascht mit einer eleganten Stuckdekoration (um 1765) von Benedikt Zöpf mit Deckengemälde von Franz Nikolaus Streicher, die gemeinsam auch in Salzburgs St. Peter gearbeitet haben. Prunkstück ist das Altarbild, die Verklärung Christi, von Meister Francesco Vanni aus Siena (um 1600). Die Künstler schufen in harmonischer Zusammenarbeit mit Bildern, Stuck und Altären in diesem lichtdurchfluteten Raum ein außerordentliches Raumerlebnis.
Beeindruckend ist der abgeschlossene Innenhof des Klosters, der mit faustgroßen Kieseln gepflastert ist. Ein wasserspeiendes Gesicht speist den von einer Nepomukstatue gekrönten Marmorbrunnen, auf dem ein Wappen mit gekreuzten Schlüsseln zu sehen ist. Bei einem halbstündigen Rundgang um den Höglwörther See kannst Du vom gegenüberliegenden Ufer aus die schönste Ansicht des Klosters genießen.