Die Kammerlingalm
Hangalm am Fuße des Kammerlinghorns- Heute geöffnet
- oberhalb des Hirschbichls
- 1290m
Etwas abseits der bekannteren Bindalm und Litzlalm liegt die Kammerlingalm oberhalb des Hirschbichl, des historischen Salzsäumerpasses zwischen Bayern und Österreich, mit dem gleichnamigen Alpengasthof.
Österreichische und Ramsauer Almbauern
Die Kammerlingalm liegt auf österreichischem Gebiet, wird aber auch von bayerischen Bauern aus dem Bergsteigerdorf Ramsau bewirtschaftet. Das Gelände der Kammerlingalm erstreckt sich entlang steiler Bergwiesen am Hang des 2.448 Meter hohen Kammerlinghorns. Von der Alm genießt Du einen weiten Ausblick über die Kallbrunnalm und das österreichische Hintertal bis zu den Leoganger Steinbergen. Insgesamt befinden sich elf Almhütten, sogenannte Kaser, auf der Alm. Sieben davon gruppieren sich relativ eng im Nordwesten der Almfläche.
Almausschank Feichtnkaser
Einer der vorderen Kaser ist der Feichtnkaser. Hier lohnt sich eine gemütliche Einkehr mit einer regionalen Brotzeit. Mit dem Mountainbike kannst Du vom Hirschbichl bis zum Feichtnkaser fahren.
Auch einige der weiteren Kaser sind einfach bewirtschaftet. Dort bekommst Du frische Milch, Buttermilch, kalte Getränke und kleine Brotzeiten. Dank ihrer etwas abgelegenen Lage abseits der bekannteren Almen ist die Kammerlingalm bis heute ein echter Geheimtipp.
Wanderung zur Kammerlingalm
Am schnellsten erreichst Du die Kammerlingalm vom Hirschbichl aus. Mit dem ALMErlebnisBUS bis zur Haltestelle Hirschbichl und einer anschließenden Wanderung bist Du in rund 45 Minuten auf der Alm. Startest Du am Hintersee im Bergsteigerdorf Ramsau, solltest Du für den Aufstieg etwa dreieinhalb Stunden einplanen.
Seit 1980 führt eine breite, teilweise steile Forststraße zur Alm. Auch beim Abstieg vom Kammerlinghorn, einem der bekanntesten Gipfel der Hocheisgruppe im Hochkalter-Massiv, lädt die Kammerlingalm zu einer gemütlichen Brotzeit ein.