Die Anthauptenalm im Lattengebirge
Almidylle zwischen Bergsteigerdorf und Alpenstadt- Jetzt geschlossen
- im Lattengebirge
- 1250m
Die Anthauptenalm liegt ruhig auf einem Hochplateau im Lattengebirge und wird bis heute landwirtschaftlich bewirtschaftet. Ob zu Fuß oder mit dem Mountainbike – die einsam gelegene Hochalm erreichst Du vom Wachterl oder von Baumgarten aus und kannst von dort einen Abstecher zum Schneizlreuther Vogelspitz unternehmen.
Auf einem Hochplateau im Lattengebirge liegt die Anthauptenalm einsam und ruhig. Nur wenige Wanderer und Mountainbiker nehmen den Weg auf die Anthaupten, dabei ist die Alm vom Wachterl im Bergsteigerdorf Ramsau oder von Baumgarten über die Röthelbach-Forststraße in der Nähe der Alpenstadt Bad Reichenhall relativ zügig zu erreichen. Die Einheimischen nennen die Alm auch Landhauptenalm.
Zwei Kaser und eine Diensthütte
Auf der Hochfläche der Anthauptenalm entdeckst Du zwei landwirtschaftlich genutzte Almhütten, sogenannte Kaser, sowie eine Diensthütte des Forstbetriebs. Die Weidefläche ist ringsum von Wald umgeben und von Dolinen – trichterförmigen Vertiefungen – durchzogen. Die Alm wurde bereits 1385 erwähnt und wird nach wie vor landwirtschaftlich genutzt. In den 1960er Jahren brannte der alte Eggler-Kaser auf der Anthaupten ab und wurde beim Wiederaufbau – untypisch für eine Berchtesgadener Almhütte – teilweise gemauert. Die Anthauptenalm ist eine Hochalm. Das heißt, sie wird in den Hochsommermonaten bewirtschaftet, nicht aber im Früh- und Spätsommer. Zu Beginn und am Ende des Almsommers weidet das Vieh der Almbauern nämlich auf der Niederalm Schwarzbachalm.
Wander-Tipp: Abstecher zur Vogelspitze
Von der Anthauptenalm solltest Du unbedingt den kurzen Abstecher zum Schneizlreuther Vogelspitz machen. Von der Alm selbst hast Du kaum Aussicht. Vom Gipfel dieses kleinen Berges blickst Du dagegen tief ins Salzburger Saalachtal. Bei guter Sicht reicht der Blick sogar bis zum Wilden Kaiser.