Museum Schloss Adelsheim
Heimische Handwerkskunst- Heute geschlossen
- Berchtesgaden
Zarte Elfenbeinschnitzereien, gedrechselte Holzfiligrandosen, aufwändig gestaltete Spanschachteln und liebevoll bemaltes Spielzeug: Entdecke im Museum Schloss Adelsheim die faszinierende Welt der Berchtesgadener Handwerkskunst.
Das Museum Schloss Adelsheim in Berchtesgaden zählt zu den bedeutendsten volkskundlichen Museen Bayerns. In 13 Räumen entdeckst Du auf 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche das Leben der Menschen zwischen Watzmann und Untersberg.
Ein Schwerpunkt der Sammlung ist die klassische Handwerkskunst der Berchtesgadener War: kunstvoll bemalte Spanschachteln, buntes Holzspielzeug, Grobschnitzereien, Flöten, Heiligen- und Krippenfiguren sowie filigrane Beinschnitzarbeiten.
Geschichte und Architektur des Schlosses Adelsheim
1614 wurde das Schloss vom Stiftsdekan Degenhard Neuchinger als Lust- und Sommerhaus errichtet. Nach seinem Tod ging Schloss Adelsheim zunächst an das Stiftskapitel von Berchtesgaden und 1636 an den Stiftskanzler Dr. Fröhlich über. Nach mehreren Verkäufen – unter anderem an Holzwarenverleger – kam das Schloss 1796 in bayerischen Staatsbesitz und diente anschließend als Hauptsalzamt.
Das Schlösschen Adelsheim in seinem heutigen Bauzustand stammt aus der Zeit der Erbauung 1614. Während das Hauptgebäude drei Stockwerke umfasst, verfügt das angeschlossene Seitengebäude über zwei Obergeschosse. Das Dach ist mit Gauben und Schopfwalmen ausgestattet.
Schloss Adelsheim war 1803 der Sterbeort des letzten regierenden Fürstpropstes von Berchtesgaden, Konrad von Schroffenberg. Das Haus ging zunächst an den Holzwarenverleger Johann Wallner und anschließend an verschiedene bürgerliche Familien über. Seit 1963 ist Schloss Adelsheim im Eigentum des Landkreises. Nach einer umfassenden Renovierung beherbergt das Schloss das Heimatmuseum des Berchtesgadener Landes.
Eines der bedeutendsten volkskundlichen Museen Bayerns
Heute zählt Schloss Adelsheim zu den bedeutendsten volkskundlichen Museen Bayerns. In 13 Räumen entdeckst Du das Leben der Menschen zwischen Watzmann und Untersberg. Ein Schwerpunkt der Sammlung ist die Berchtesgadener War: kunstvoll bemalte Spanschachteln, buntes Holzspielzeug, Grobschnitzereien, Flöten sowie Heiligen- und Krippenfiguren. Außerdem erfährst Du mehr über historisches Spielzeug, Marionetten, Mausefallen und Böller.
Das Museum ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nicht geeignet.