Alpengasthof Hirschbichl
Hirschbichl: Pass an der bayerisch-österreichischen Grenze- Heute geöffnet
- Hintertal
- 1183m
- Betten
Den Alpengasthof Hirschbichl im ehemaligen Zollwachhaus an der Grenze zwischen Bayern und dem Salzburger Land erreichst Du auf einer schönen Wanderung oder Mountainbike-Tour durch das Klausbachtal. Gleich nebenan kannst Du im Bergheim Hirschbichl auch übernachten.
Der Gasthof ist von Anfang Mai bis Mitte Oktober geöffnet, jeweils Dienstag und Mittwoch ist Ruhetag. Am Hirschbichl gibt es Ferienwohnungen, Zimmer und ein Matratzenlager für Übernachtungsgäste.
Übernachten im historischen Zollhaus Hirschbichl
Gemütliche Ferienwohnungen bieten Dir den idealen Ort zum Ausspannen nach der Bergtour und zum Krafttanken für das nächste Abenteuer. Du hast die Wahl: vom kuscheligen Doppelzimmer über das gemütliche kleine Bettenlager bis hin zum heimeligen Appartement. Du kannst im Alpengasthof Hirschbichl Frühstück oder Halbpension genießen. Wenn Du selbst den Kochlöffel schwingen möchtest, steht Dir in jeder Ferienwohnung eine Küche zur Verfügung.
Von Bergsteigerdorf zu Bergsteigerdorf: Wandern und Mountainbiken
Du kannst durch das Klausbachtal zum Hirschbichl wandern oder mit dem Mountainbike oder dem ALMErlebnisBUS bis vor die Haustür fahren. Am Hirschbichl treffen die beiden Naturschutzgebiete Nationalpark Berchtesgaden und Naturpark Weißbach aufeinander - zugleich zählen die Gemeinde Ramsau auf deutscher Seite und die Gemeinde Weißbach bei Lofer im Salzburger Saalachtal beide zu den Bergsteigerdörfern. Entsprechend vielfältig sind Deine Möglichkeiten: Du wanderst zu den umliegenden Almen, startest zu ausgedehnten Mountainbike-Touren oder steigst auf die Gipfel des Steinernen Meeres. Der Hirschbichl ist der ideale Ausgangspunkt für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten.
Die Geschichte des Hirschbichl
Erstmals wurde der Weg über den Hirschbichlpass im Jahr 14 vor Christus in einem Atlas dieser Zeit erwähnt. Ab 1240 wurde der Pass dann ausgebaut, um das Salz der Salzbergwerke am Dürrnberg bei Hallein über Berchtesgaden und den Hirschbichl in den Pinzgau zu transportieren. Mit Pferdefuhrwerken befuhren die Salzsäumner den steilen Pass. Aber nicht nur im Salzhandel des 17. Jahrhunderts war der grenzüberschreitende Hirschbichl-Pass ein strategisch wichtiger Punkt, sondern auch im Zweiten Weltkrieg.
Der heutige Hirschbichl ist weniger den Salzsäumern als vielmehr den Salzschmugglern zu verdanken, die im 16. Jahrhundert ihre Blüte erlebten. Der Hirschbichl wurde damals heiß umkämpft. Um das beschlagnamte Salz lagern zu können, mussten die Grenzer größere Gebäude anstelle ihrer kleinen Wachhütten bauen. 1759 erlaubte man dann schließlich erstmals den Bau von massiven Befestigungen zum Schutz und außerdem den Ausschank von Bier. So wurde aus dem Grenzübergang eine Raststation.
Anfang des 19. Jahrhunderts kam es zwischen Bayern und Frankreich zu erbitterten Kämpfen um den Verkehrsknotenpunkt Hirschbichl. Nach der vollkommenen Zerstörung der Grenzanlagen ging der Hirschbichl schließlich in den Besitz der Familie Kofler über, die Vorfahren der heutigen Eigentümer des Ensembles, der Familie Hohenwarter. 1849 baute der Hirschbichlwirt auf eigene Kosten die Kapelle mit ihrer einzigartigen Lourdesgrotte, bei der Du auch heute noch kurz innehalten kannst, und in der jedes Jahr ein Gottesdienst für die Almleute der umliegenden Almen stattfindet.