Von der Wimbachbrücke erfolgt der Aufstieg zum Watzmannhaus über die Stubenalm bis zur Mitterkaseralm am Watzmann auf einem gut ausgebauten Fortsweg. Ab hier wird der Weg schmaler und steil, ab der Falzalm führt ein guter, viel begangener Steig zum Watzmannhaus. Der weitere Weg ist ein alpiner Steig bis zum Hocheck.
Hier beginnt der Watzmann-Grat über die Mittelspitze (2.713 Meter) zur Südspitze (2.712 Meter): Die markierte, nicht durchgehend versicherte Gratüberschreitung erfolgt andauernd in Absturzgelände, die nur bei bestem Wetter und schnee-/ eisfreiem Fels unternommen werden sollte. Teilweise schmal und stahlseilversichert ist hier oben absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich. Viele Stellen im Schwierigkeitsgrad I–II, zahlreiche Sicherungen. Eine schöne wie anspruchsvolle Unternehmung - Besonders der Tiefblick über die legendäre Ostwand zum Königssee ist atemberaubend-, die aber auf keinen Fall unterschätzt werden darf. Bei Zeitverzug, aufziehendem Schlechtwetter oder Konditionsschwäche bitte an der Mittelspitze umkehren!
Von der Südspitze erfolgt der markierte Steilabstieg über teilweise losen Schotter, teilweise über befestigte Wege, längere Passagen im Schwierigkeitsgrad I und gesicherte Stellen, aber immer steil bis ans Endes des Wimbachtales.Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Klettergewandtheit, Ausdauer und absolute Konzentration sind bis zum letzten Meter erforderlich!
Der Fußmarsch vom Ende des Wimbachgrieses ist problemlos und kann mit Stirnlampe auch im Dunkeln erfolgen.