Die Priesbergalm
Almidylle pur oberhalb des Königssees- Jetzt geschlossen
- Schönau a. Königssee
- 1500m
Die Priesbergalm erstreckt sich von 1.330 bis auf über 1.500 Meter Höhe oberhalb des Königssees in der Nähe des Jenners.
Die Priesbergalm ist eine Hochalm. Das heißt: Im Hochsommer wird die Alm bewirtschaftet. Die ersten und letzten Wochen des Almsommers verbringt das Almvieh auf der tiefer gelegenen Königsbachalm.
Gut erreichbar vom Jenner
Auf dem gut ausgebauten Königsweg erreichst Du die Priesbergalm vom Wanderparkplatz Hinterbrand in etwa zwei Stunden. Alternativ fährst Du mit der Jennerbahn bis zur Mittel- oder Bergstation und wanderst von dort zur Priesbergalm. Dort erwartet Dich eine Brotzeit mit Käse aus eigener Milch.
Grassl-Enzianbrennhütte
Wenige Meter hinter der Priesbergalm entdeckst Du die Brennhütte der Enzianbrennerei Grassl. Hier wird noch händisch nach Enzianwurzeln gegraben, die dann auf der Alm von Hand zerkleinert, eingemaischt und zu feinstem Gebirgsenzian gebrannt werden. Der Bergbrenner Max Irlinger verbringt einen Großteil des Sommers hier oben.
Hinter der Brennhütte beginnt das Priesbergmoos – eine flache und sumpfige Weidefläche, die sich unterhalb der Kaser, also der Almhütten, erstreckt.
Ein schmaler Pfad am Ende der Almfläche ist eine wichtige Route für Wanderer und Bergsteiger. Von hier erreichst Du sowohl den Unteren Hirschenlauf in Richtung Gotzenalm als auch den Stiergraben in Richtung Seeleinsee und Kahlersberg.
Berühmt ist die Priesbergalm für den beeindruckenden Blick auf die direkt gegenüberliegende Watzmann-Ostwand. Die schroffe, 1.800 Meter hohe Felswand bildet einen beeindruckenden Gegensatz zu den sanften, grünen Wiesen der Hohen Roßfelder, die sich oberhalb der Priesbergalm und unterhalb des Fagsteins erstrecken.
Mit dem Mountainbike zur Priesbergalm
Mit dem Mountainbike fährst Du bis zu den beiden östlichen Kasern der Priesbergalm. Dieser Weg ist für Radfahrer freigegeben. Im Nationalpark Berchtesgaden erkennst Du die freigegebenen Strecken an den weißen Schildern mit grüner Schrift und Symbolik. Sie zeigen Dir die Tourenziele, die Entfernung und die jeweiligen Höhenmeter an. Findest Du keine entsprechende Beschilderung, ist das Radfahren im Nationalpark verboten – auch wenn kein Verbotsschild vorhanden ist. Verstöße gegen das Verbot werden im Nationalpark Berchtesgaden grundsätzlich mit einem Bußgeld geahndet.