Kleine Reibn

Wanderung zu den Steinböcken
  • Bergtour
  • Bergsteigen
  • 8:30 h
  • 18,7 km
  • 1119 hm

Die Kleine Reibn ist nicht nur im Winter als Skitour ein Klassiker, sondern auch im Sommer absolut lohnenswert.

Als Reib'n bezeichnet der Berchtesgadener eine Runde. Die Kleine Reib'n ist im Winter eine beliebte Skitour, was aber nicht bedeutet, dass die Tour nicht auch im Sommer oder Herbst die Mühe lohnt. Höhepunkt ist die atemberaubende Aussicht vom Schneibstein Gipfelplateau. Oft versammeln sich hier oben Steinböcke.

Der Blick schweift vom kargen Hagengebirge über die unberührte Weite des Steinernen Meers, die berühmt-berüchtigte Watzmann Ostwand zum saftigen Grün der Schönau und den senkrecht abfallenden Südwändendes Untersberges. Der Abstieg führt vorbei am Seeleinsee über zahlreiche Almwiesen und die Jenner- Mittelstation zurück zum Parkplatz Hinterbrand.

Wen Du unterwegs von einem schrillen Pfiff aus dem Tritt gebracht wirst, solltest Du Dich sorgfältig umsehen: Hier sind häufig Mankein, also Murmeltiere zu beobachten.

Tourendetails

  • Schwierigkeit
    schwer
  • Startpunkt

    Parkplatz Hinterbrand

  • Zielpunkt

    Parkplatz Hinterbrand

    Dauer8:30 h
    Distanz18,7 km
    Aufstieg1119 hm
    Abstieg1119 hm

    Kondition4/6
    Schwierigkeit3/6
    Landschaft6/6
    Erlebnis6/6

J F M A M J J A S O N D

Stellenweise glatte Steine erfordern höchste Konzentration.

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz Hinterbrand führt die Wanderung  auf dem Forstweg in Richtung der Mittelstation der Jennerbahn. Kurz vor der Station zweigt ein steiler Steig ab und führt in zahlreichen Serpentinen zum Mitterkaser empor. Über den Jennersattel geht's weiter zum Carl-von-Stahl Haus am Torrener Joch.

 

Vom Stahlhaus führt ein anspruchsvoller Bergsteig auf den Schneibstein. Zuerst führt der Weg in südöstlicher Richtung durch Latschenfelder zu einem Steilaufschwung. Danach folgt eine karstige Hochfläche, der sogenannte Blumengarten. Durch zwei schrofige Geländestufen erreichst Du in einem weiten Linksbogen den breiten Rücken unterhalb des Gipfels des 2.276 Meter hohen Schneibsteins.

 

Von den beiden Gipfelkreuzen des Schneibsteins leiten Markierungen in südliche Richtung über welliges Gelände zur Windscharte. Unterhalb des Windschartenkopfs steigst Du in das Tal zwischen Fagstein und Windschartenkopf ab. Die Kleine Reibn führt auf halber Höhe zwischen der von oben sichtbaren Bergwachthütte und dem Seeleinsee (1.809 m) vorbei zu einer Wegkreuzung. Nach rechts führt der Weg nun durch den Stiergraben hinab zur Priesbergalm.

 

Von der Priesbegralm folgst Du dem Königsweg zur Jennerbahn Mittelstation oder zum Parkplatz Hinterbrand.

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