Berchtesgadener Panorama Rundweg
... entlang der Laternen- PilgerwegWandernStadtrundgangStadttouren1:00 h2,3 km100 hm
Der Berchtesgadener Panorama Rundweg in etwa einer Stunde an den Kirchen und Kapellen im Markt Berchtesgaden und oberhalb des Ortes auf dem Soleleitungsweg entlang. In der Adventszeit wird der auch Emmausweg genannte Weg zum Laternenweg: 75 übergroße, der Berchtesgadener Handwerkskunst nachempfundene Laternen beleuchten den Weg dann stimmungsvoll.
Zu Kirchen und Kapellen wandern
Der Panorama Rundweg erschließt die folgenden Kirchen und Kapellen in Berchtesgaden
- Kalvarienberg-Kapelle: Thronend schaut die Kreuzigungskappelle auf Berchtesgaden herab. Der Kalvarienberg beinhaltet vier Nebenkapellen, welche die vier Strophen des schmerzhaften Rosenkranzes verdeutlichen, nämlich: Jesus, der für uns Blut geschwitzt hat, Jesus, der für uns gegeißelt worden ist, Jesus, der für uns mit Dornen gekrönt worden ist, Jesus, der für uns das schwere Kreuz getragen hat und die fünfte Strophe zeigt Jesus, der für uns gekreuzigt worden ist in Form der großen Kreuzigungskapelle.
- Kirchleitenkapelle auf dem Ponnzenzenbichl: Die Ponnzenzenkapelle ist Ziel eines Meditationsweges zu den acht Seligpreisungen. Die Kapelle der Seligpreisungen wird auch Kirchleitenkapelle genannt, da sich die Kapelle an einer „Leitn“ (Hang) über dem Pfarrheim St. Andreas befindet und man von dort aus Blick auf die vier Kirchen Berchtesgadens hat.
- Pfarrkirche St. Andreas: Die Pfarrkirche St. Andreas wurde von den Bürgern des Marktes Berchtesgaden im Jahr 1397 errichtet. Der festliche, romanisch-barocke Saal aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wird von übermächtigen Altären dominiert. Der Hochaltar stammt aus den Jahren 1703-1705 und wurde von heimischen Künstlern geschaffen. Die beiden vorderen Seitenaltäre stammen aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts (links: Marienaltar, rechts: Anna Selbdritt), während die beiden seitlichen Nebenaltäre in die Zeit des Hochaltars zurückgehen.
- Stiftskirche Berchtesgaden St. Petrus und Johannes der Täufer: Die ehrwürdige Stiftskirche der Augustiner Chorherren ist seit 1102 Mutterkirche des Berchtesgadener Talkessels. Behutsam fügt sich die barocke Gestaltung in die Gotik des Baus. Seit 2015 wird auf dem Augustinusaltar die Reliquie des seligen Pater Kaspar Stanggassinger ausgestellt. Das Gold des Schreins schimmert durch die als Text in der Lebensgeschichte gestaltete Türe. Den spätromanischen Kreuzgang im Ostportal der Stiftskirche Berchtesgaden kann man nicht über die Stiftskirche, sondern über den davorliegenden Schlossplatz erreichen. Der Berchtesgadener Kreuzgang zählt zweifellos zu den schönsten in ganz Deutschland.