Menü

Kloster Höglwörth am Höglwörther See

Eines der schönsten Ensembles im östlichen Oberbayern

Wie aus einem Bilderbuch entsprungen präsentiert sich der Höglwörther See im Rupertiwinkel. Das ehemalige Kloster Höglwörth mit seiner Rokokokirche auf einer Halbinsel im Höglwörther See ist eines der schönsten Ensembles im östlichen Oberbayern. Das St. Peter und Paul geweihte Augustiner-Kloster wurde 1125 durch Erzbischof Konrad I. von Salzburg gegründet. Höglwörth blieb als einziges Stift in Bayern von der Säkularisation verschont, da es erst 1810 an Bayern fiel. Das Kloster wurde am 8. Juli 1817 aufgelöst. Der Verkauf des Klosterbesitzes dauerte bis 1824. Die Klosterkirche wurde Filialkirche der Pfarrei Anger und der Wald ging in Staatsbesitz über (zum Nutzen der Saline in Bad Reichenhall). Die Gebäude mit Brauerei kaufte die Brauersfamilie Wieninger.

Das Heilige Grab von Höglwörth

Eines der schönsten und größten Heiligen Gräber Bayerns findet man in Höglwörth. Hier wird die Tradition des Aufbaus immer noch hochgehalten. Das Grab in Höglwörth wird in der Regel alle 3 Jahre aufgebaut. Das nächste Heilige Grab wird vorraussichtlich 2017 aufgebaut werden! Über 10.000 Gläubige kommen jedesmal, um dieses prächtige Heilige Grab zu sehen. Ein Heiliges müsste in Höglwörth in etwas kleinerem Ausmaß bereits in der Barockzeit vorhanden gewesen sein. Die heutige Form stammt aus dem 19. Jahrhundert. Alle Informationen über das Heilige Grab erhalten Sie bei der Tourist-Info Anger, Dorfplatz 4,  83454 Anger, Tel.: +49-8656-9889-22

Das Kloster Höglwörth: EIn Kleinod im Rupertiwinkel

In Sichtweite von Anger liegt das wahre Kleinod „Höglwörth“. Das ist keine der glanzvollen, prunkvollen Abteien, aber eine, der man anmerkt, dass zu Beginn des 11. Jahrhunderts die Mönche mit Umsicht nach dem schönsten Fleck gesucht haben. Romantisch liegt das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift auf einer kleinen Halbinsel im Höglwörther See, dahinter die dunkle Kulisse des Waldes, der Berge, umgeben von einer friedlichen bäuerlichen Landschaft. Die Kirche überrascht mit einer eleganten Stuckdekoration (um 1765) von Benedikt Zöpf mit Deckengemälde von Franz Nikolaus Streicher, die gemeinsam auch in Salzburgs St. Peter gearbeitet haben. Prunkstück ist das Altarbild, die Verklärung Christi, von Meister Francesco Vanni aus Sienna (um 1600). Die Künstler schufen in harmonischer Zusammenarbeit mit Bildern, Stuck und Altären in diesem lichtdurchfluteten Raum ein außerordentliches Raumerlebnis. Beeindruckend ist der abgeschlossene Innenhof des Klosters, der mit faustgroßen Kieseln gepflastert ist. Ein wasserspeiendes Gesicht speist den von einer Nepomukstatue gekrönten Marmorbrunnen, auf dem ein Wappen mit gekreuzten Schlüsseln zu sehen ist. Bei einem halbstündigen Rundgang um den Höglwörther See kann man, vom gegenüber-liegenden Ufer aus, die schönste Ansicht des Klosters genießen. 

Kloster Höglwörth am Höglwörther See

Höglwörther Straße 21, 83454 Anger
www.anger.de
pv-anger@erzbistum-muenchen.de
Tel.: +49-8656-98489-0

Ausgangspunkt / Parkplatz

Höglwörther Straße 21, 83454 Anger

Öffnungszeiten

Führungen auf Anfrage.

Eintritt / Preise

Preise für Führungen bitte bei der Tourisinfo Anger oder dem Katholischen Pfarramt Anger erfragen.

Weitere Infos und Links

Essen & Trinken:

Direkt am See liegt der Klosterwirt Höglwörth der Brauerei Wieninger
kontakt@klosterwirt-hoeglwoerth.de
Tel.: +49-8656-255

Geschichten und Naturerlebnisse rund um Höglwörth in unserem Blog

Gastgebersuche

Gastgebersuche