Die Biwakschachtel am Wildalmkirchl
Notunterkunft des ÖTK im Steinernen Meer- Jederzeit frei zugänglich
- Am Südrand des Steinernen Meeres
- 2457m
- Betten
Auf dem Weg vom Riemannhaus zum Matrashaus auf dem Hochkönig findest Du mit dem Wildalmkirchlbiwak eine Notunterkunft in einer der entlegensten Ecken des Steinernen Meeres. Seit mehr als hundert Jahren bietet die nicht bewirtschaftete Biwakschachtel eine Schlafmöglichkeit in einer der entlegensten Ecken des Steinernen Meeres.
Etwa auf halber Strecke zwischen dem Riemannhaus im Steinernen Meer und dem Matrashaus auf dem Hochkönig erreichst Du das Biwak am Wildalmkirchl, eine Notunterkunft des Österreichischen Touristenklubs (ÖTK) für bis zu acht Personen.
Die Geschichte des Biwaks am Wildalmkirchl
Bereits 1958 stellte die Zentrale des ÖTK erstmals eine Blechschachtel mit damals vier Schlafplätzen als Notunterkunft hinter dem Wildalmkirchl auf. Da jedoch immer mehr Bergsteiger und Wanderer diesen entlegenen Teil des Steinernen Meeres – hauptsächlich auf dem Weg zum oder vom Hochkönig – aufsuchten, wurde die ursprüngliche Biwakschachtel am Wildalmkirchl zu klein.
Anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums errichtete die Sektion Maria Alm des ÖTK an derselben Stelle 1989 ein neues Biwak – einen achteckigen Holzbau, der Platz für acht Personen bietet. Das Biwak wurde bereits im Tal fertig zusammengebaut, mit einem Hubschrauber der Deutschen Bundeswehr ins Steinerne Meer geflogen und dort in das fertige Fundament gesetzt.