Von der Wimbachbrücke auf der breiten Forststraße oder vom Parkplatz Hammerstiel auf dem Wanderweg zum Standort der ehemaligen Schapbach-Diensthütte. Hier vereinigen sich die beiden Anstiege der Skitour. Weiter geht es auf der Forst-Straße nach Kühroint an der Schapbachalm vorbei bis zur Benzinkurve auf etwa 1.200 m. Im Frühjahr muß man meist die Ski bis hierher tragen (eine gute Stunde). Ist die Straße komplett aper, könnte man für diese Strecke auch das Mountainbike benutzen.
In der Benzinkurve verläßt man nun die breite Straße und steigt in Fall-Linie etwa 50 Höhenmeter auf, ehe man anschließend auf einem kleinen Wege nach rechts zu einer Waldschneise quert. Nun wieder direkt bergan und durch die Waldschneise steil empor. Je nach Schneeverhältnissen kann man den direkten Weg (die Berchtesgadener Spur) nehmen oder etwas kräftsparender in Serpentinen gehen. Erst weiter oben flacht das Gelände wieder etwas ab und man wandert sanft durch lichten Lärchenwald auf den Kleinen Watzmann zu. Hier im herrlichen Lärchenwald hält man sich tendenziell eher etwas links, so erreicht man problemlos die Mulde westlich des Kleinen Watzmann. Sie leitet einen dann ins eigentliche Watzmann-Kar: Der weite Kessel ist umrahmt von steilen Felswänden und gewaltigen Felsblöcken. Hier peilt man das 4. Kind, den auffallenden Felsstock in der Mitte des Kares, an. Kurz vor dem 4. Kind , auch Watzmann Jungfrau genannt, nach links und über den schönen, aufsteilenden Hang hinauf zum 3. Kind, einen eher unscheinbaren Schneehügel in beeindruckender Umgebung.
Das 5. Kind erreicht man, wenn man rechts an der Watzmann-Jungfrau vorbei zum Gipfel auf 2.125 Meter aufsteigt.