Die Skitour auf den Hohen Göll führt entlang des Sommerweges durch eine rinnenartige Schneise hinauf. Schon nach einer Viertelstunde sieht man links die Felswand, die es auf einem schmalen, etwas ausgesetzten, drahtseilgesicherten Band von rechts nach links zu queren gilt. Nun wiederum durch eine rinnenartige Schneise empor bis zu einer ca. 10m hohen Felsstufe. Hier je nach Verhältnissen entweder zu Fuß über die Felsen (dann eher links) oder mit Ski (dann meist rechts) hinauf. Über einen Steilhang lenkt einen das enge Alpeltal in einen kleinen, flacheren Kessel. Leicht linkshaltend in den Kessel und über die anschließende sehr steile Stufe hinauf. Man überwindet sie am besten von links unten nach ganz rechts oben hinausquerend. Dann noch auf einen Absatz (ca. 1850m) hinauf, der den Beginn des riesigen Kares markiert. Flach entlang eines Rückens, dann rechtshaltend durch das Muldengelände. Am Ende wechselt man von der rechten Talseite auf die linke und steigt über eine weitere Stufe in südöstlicher Grundrichtung zur Göllscharte hinauf. Jetzt links, Richtung Norden, auf dem steilen, breiten Rücken empor zu einem Vorgipfel mit Kreuz). Weiter entlang des Kammes, die riesigen Wächten beachtend!, zum Gipfel und hier noch einmal ein Stück steil empor zum höchsten Punkt.
Die Abfahrt erfolgt entlang des Aufstiegsweges wobei man bei sicheren Verhältnissen auch durch die steile Rinne (parallel zum Rücken, welcher sich von der Göllscharte heraufzieht) einfahren kann.