Bergerelbnis Berchtesgaden

Hirschwieskopf

Aussichtsreiche Bergtour im Watzmann-Massiv
  • Bergtour
  • Bergsteigen

Der neue Steig im hinteren Wimbachtal zum Trischübel-Pass ist ab sofort freigegeben.

Die Waldarbeiter vom Nationalparkrevier Au-Schapbach haben die aufwändigen Wegebauarbeiten zwei Wochen von dem anvisierten Termin abgeschlossen. Auf rund 600 Metern Länge überwindet der neue Steig gut 200 Höhenmeter, 25 Meter Stahlseil und zehn Trittbügel wurden verbaut. Der alte Steig war bei einem großen Felssturz im August 2025 verschüttet worden und ist seitdem wegen der Gefahr weiterer Felsabbrüche gesperrt.

14.07.2026

Der ungemein aussichtsreiche 2.114 Meter hohe Hirschwieskopf ist quasi die Verlängerung der 3 Gipfeln der Watzmann-Überschreitung, von diesen allerdings durch eine tiefe Scharte getrennt. Der Aufstieg zum Hirschwieskopf erfolgt daher über den Trischübel, den wichtigen Knotenpunkt zwischen Watzmann und Steinernen Meer.

Obwohl ein bezeichneter Wanderweg auf den Hirschwieskopf führt, ist es am Gipfel relativ einsam. Der lange Anmarsch durch das Wimbachgries schreckt viele Wanderer ab. Dabei lohnt sich der Weg: Der Hirschwieskopf ist einer der schönsten Aussichtsberge in den Berchtesgadener Alpen!

Tourendetails

  • Schwierigkeit
    schwer
  • Startpunkt

    Wimbachbrücke

  • Zielpunkt

    Wimbachbrücke

      Kondition6/6
      Schwierigkeit4/6
      Landschaft6/6
      Erlebnis6/6

    J F M A M J J A S O N D

    Im Aufstieg zum Trischübel ist der Weg einmal mit einem Seil versichert, ansonsten problemlos.

    Wegbeschreibung

    Der Hirschwieskopf bzw. die Hirschwiese liegt südlich der drei Gipfel der Watzmann-Überschreitung und wird über den Trischübel erreicht. Das heißt: Erstmal geht’s durch das komplette Wimbachgries. Dieser erste Teil der Bergtour ist - abgesehen von einem kurzen Stück auf Höhe der Wimbachklamm - noch relativ flach. In angenehmer Steigung führt der Weg am Wimbachschloss vorbei tief hinein ins wilde Wimbachtal. Nach der Wimbachgrieshütte führt der Weg in neuer Streckenführung (25 Meter Stahlseil und zehn Trittbüge versichern den Weg an den exponierten Stellen) hinauf zum Trischübel, einen wichtigen Knotenpunkt in den Berchtesgadener Alpen. Hier folgst du der Beschilderung zum Hirschwieskopf. Nach der versteckt liegenden Diensthütte auf 1.799 Metern Höhe führt der Weg in Serpentinen über die steilen alpinen Rasenflächen des Hischwieskopfes. Erst am Gipfel wird der Weg wieder flacher.

    Der Rückweg erfolgt auf demselben Weg.

    Alpine Auskunft

    Viele Fragen rund ums Wandern, Bergsteigen und Klettern klärst Du am besten, bevor Du auf Tour gehst – etwa zur aktuellen Wetterlage, zur Wegbeschaffenheit oder zu Einkehrmöglichkeiten. Antworten darauf bekommst Du bei der Alpinen Auskunft: Mehrere Alpinberater nehmen sich Montag bis Freitag jeweils von 16 bis 18 Uhr persönlich Zeit für Deine Fragen.

    Weitere Erlebnisse

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