Habicht

Der Habicht

Der Habicht ist ein Greifvogel. Er ernährt sich überwiegend von kleinen bis mittelgroßen Vögeln und Säugetieren bis zu einem Gewicht von etwa 1kg. Da der Habicht auch Hausgeflügel erbeutet, hat sich im Laufe der Jahrhunderte eine Reihe von abergläubischen Praktiken etabliert, um diesen von Tauben und Hühnern fernzuhalten. Diese sind bzw. waren von Region zu Region unterschiedlich.

Details zum Habicht

  • Accipiter gentilis

  • Weibachen 60cm hoch, Spannweite 115 bis 120cm
    Männchen 50cm hoch, Spannweite ca. 105cm

  • Bergfichtenwälder

  • bis 1.700m

  • Die Jungtiere werden "Ästlinge" genannt, ihr Nest befindet sich in der Krone hoher Waldbäume.

Wissenswertes

Der Terzel - der männliche Vogel - ist um ein Drittel kleiner als das Weibchen. Der Größenunterschied beeinflusst die Beutewahl.
Das Weibchen mausert während der Brut, das Jagen übernimmt in dieser Zeit der Terzel.

Habichte sind Überraschungsjäger und Kurzstreckenjäger, außerdem sind sie Grifftöter. Das bedeutet, dass sie ihre Beute mit den Griffen töten. 
Er ist ein Ansitzjäger und erschlägt seine Beute in einem schnellen, kurzen Flug von einer Ansitzwarte aus.

Der Horst der Habichte werden mehrere Jahre geführt. Der Horst - das Nest - wird begrünt.
Jungvögel haben gelbe Augen, Altvögel haben rote Augen.
In der Jägersprache spricht man auch von der Habichtampel: Altvögel: rote Augen, Jungvögel: gelbe Augen, Horst: wird begrünt.