Dachs

Der Dachs

Der Dachs ist zwar ein Allesfresser, besonders gerne frisst er jedoch Regenwürmer, die teilweise mehr als die Hälfte seiner Nahrung ausmachen. In der volkstümlichen Fabel wird das Raubtier aus der Marder-Familie als Grimbart bezeichnet.

Details zum Dachs

  • Meles meles

  • 61 bis 72cm

  • Schluchtwälder

  • bis zur Baumgrenze

  • Der Dachsbau wird Burg genannt. Ein Dachsbau wird über viele Generationen weitergegeben und vergrößert.
    Der Dachs baut seinen Bau selbst, nicht wieder Fuchs, der verlassenen Dachsbauten annimmt.

Wissenswertes

Der Dachs hat eine unglaublich starke Bisskraft. Das liegt daran, dass der Ober- und Unterkiefer miteinander verwachsen sind. Außerdem hat er einen Knochenkamm, einen Sagitalkamm, auf der Oberseite vom Schädel. Hier laufen viele Muskeln zusammen. Das alles zusammen verleiht im eine richtig starke Bissfähigkeit.

Dachse habe eine sogenannte Verkehrtfärbung vom Fell. Das bedeutet dass er eine helle Körperoberseite (silbrig/grau) und eine dunkle Körperunterseite (schwarz) hat. 
Er besitzt eine charakteristische schwarz-weiße Zeichnung des Kopfes. die Schwarze Färbung über den Augen bis zu den Ohren werden Zügel genannt.

Einen bewohnten Dachsbau erkennt man sehr gut an den Spuren “Nageln”. Die hinterlässt der Dachs mit seinen großen Nägeln. Außerdem am tiefen Geschleif, die beim Ein- und Ausgehen entstehen.
Der Dachs ist ein sehr reinlicher Bewohner. Er erleichtert sich außerhalb vom Bau in Aborten und hält auch den Bau sehr sauber, während der Fuchs unordentlich ist.