Mitterkaseralm am Jenner
"Klaus Maxei": traditionelle Bergwirtschaft am Jenner- Heute geschlossenSchönau a. Königssee1534m
Die Mitterkaseralm unterhalb des Jenners wird im Sommer von Wanderern und im Winter von Tourengehern und Rodlern zur gemütlichen Einkehr aufgesucht.
Die Mitterkaseralm ist eine beliebte Einkehr am Erlebnisberg Jenner. Bergsteiger trifft man hier oben bei einer Rast, aber auch Genuss-Wanderer, die mit der Jennerbahn den Berg bezwungen haben und zu Fuß ins Tal gehen, kehren gerne hier ein. Und im Winter treffen sich am Mitterkaser die Skibergsteiger, Rodler und Freerider. Die Einheimischen nennen den Mitterkaser Klaus Maxei, nach der Wirtsfamilie, die - mit Unterbrechungen - die Hütte seit Generationen bewirtschaftet.
Beim „Klaus Maxei“
Ursprünglich war die Mitterkaser-Alm eine traditionelle Alm, die dem Talhof Klauslehen in Bischofswiesen als Sommerweide für das Vieh diente. 1955 eröffnete Max Resch, der Großvater des heutigen Wirts eine Bergwirtschaft. Der „Klaus Maxei“ genannte Großvater war auch der Namensgeber für den Zweitnamen des Mitterkasers – noch heute nennen die Einheimischen den Mitterkaser „Klaus Maxei“. 1972 wurde der Mitterkaser zu seiner heute noch bestehenden Größe erweitert. In den 80ger Jahren übergab Max Resch die Almwirtschaft an Sepp Resch und seine Frau Rita. Die Beiden verstarben früh und der Mitterkaser wurde 2011 für einige Jahre verpachtet. 2015 übernimmt Sepp Resch, der Enkel vom „Klaus Maxi“, den Mitterkaser und betreibt seither die Almwirtschaft.