Der Fischer vom Königssee
Fischerei Königssee & Fischerstüberl St. Bartholomä- Heute geschlossenSchönau a. KönigsseeImbiss
Die Fischerei am Königssee hat eine jahrhundertealte Tradition und war besonders wegen der zahlreichen Fasttage einst ein bedeutender Wirtschaftszweig des Stifts Berchtesgaden. Bereits um 1160 wurden geräucherte Saiblinge aus dem Königssee nach Oberitalien geliefert.
Die Fischerei am Königssee ist eine jahrhundertealte Tradition, die bis ins Jahr 1160 zurückreicht, als geräucherte Saiblinge aus dem Königssee nach Oberitalien geliefert wurden. Diese Tradition wurde über Generationen hinweg fortgeführt und ist heute in den Händen von Thomas Amort, Fischwirtschaftsmeister in dritter Generation. Die Fischerei war einst ein bedeutender Wirtschaftszweig des Stifts Berchtesgaden, insbesondere aufgrund der zahlreichen Fasttage. Heute ist Thomas Amort der einzige Berufsfischer am malerisch gelegenen Königssee, der am Fuße der Watzmann Ostwand liegt.
Eine besondere Spezialität sind die sogenannten „Schwarzreiter“ – kleine, geräucherte Saiblinge, die nach überlieferter Methode über Haselnussholz geräuchert werden. Diese traditionelle Räucherart ist einzigartig für den Königssee und wird von Generation zu Generation weitergegeben. Bei guter Fanglage gibt es die Schwarzreiter jedes Jahr ab Bartholomä Kirchweih bis Weihnachten. Die Fischerei liegt am Ufer der Halbinsel St. Bartholomä, gleich neben der gleichnamigen Wallfahrtskirche.