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Wildfütterung im Klausbachtal

Das Winterquartier der Wildtiere im Nationalpark Berchtesgaden

Lautlos taucht das Rotwild aus dem Wald auf und nähert sich den Futterkrippen auf der Lichtung im Klausbachtal. Bis zu 50 Stück des Rotwildes kann man hier in manchem Winter sehen. Eine barrierefreie Aussichtplattform sorgt für eine gute Sicht aller Wildbeobachter.

Wildtierfüttung im Winter

Etwa 45 Hektar groß ist das Gelände der Wildfüttung im Klausbachtal im Nationalpark Berchtesgaden. Zurzeit leben etwa 65 Stück Rotwild hier. Die Kühe, Hirsche und Kälber kommen im Winter von alleine ins Klausbachtal, da sie dort problemlos über den Winter kommen. Sobald die Ranger des Nationalparks der Meinung sind, dass alles Rotwild im Wildfütterungsgehege ist, werden die Tore geschlossen. Das Rotwild ist ein Zugtier und würde eigentlich im Winter in den Auwald abwandern. Da das aber im Berchtesgadener Land nicht möglich ist, gibt es die Wildfütterung. Sobald es Frühling wird, werden die 25 Tore geöffnet und das Rotwild zieht sich wieder in die freie Natur zurück.

Wanderung oder Kutschfahrt ins Klausbachtal

Der Wanderweg ins Klausbachtal wird im Winter geräumt und weist kaum Steigungen auf. Es gibt auch die Möglichkeit, mit einem Pferdeschlitten bis zur Wildfütterung zu fahren. Die Informationen erhalten Sie im Klausbachhaus, der Nationalpark-Informationsstelle am Eingang des Klausbachtals.

Das Klausbachtal: eine barrierefreie Modellregion

Das Klausbachtal hat geographisch bedingt am Eingang einen relativ flachen Talboden. Die ebenen Wanderwege bestehen aus festem Sand und verlaufen entlang des Klausbachs. Durch rollstuhlgerechte Stichstraßen können die Rundwege je nach Belieben variiert werden. Viehroste auf den Wegen sind mit Übergangsblechen rollstuhlgerecht konzipiert. Es befinden sich ca. alle 200m Rastbänke, die zum Ausruhen einladen. Es gibt verschiedene barrierefrei Wanderwege im Klausbachtal. So führen 2 bzw. 4 km lange Wege bis zur Wildfütterung, die mit einer rollstuhlgerechten Aussichtsplattform ausgestattet ist. Man kann aber auch einen etwas längeren Pfad wählen (6km; teilweise 6 - 10 % Steigung). Dieser Weg führt zu einer im Alpenraum einzigartigen, barrierefreien Hängebrücke über den Klausbach. Sollte diese Strecke zu anspruchsvoll sein, so ist es im Sommer möglich mit dem öffentlichen Alm-Erlebnis-Bus auf einer Straße durch das Tal zu fahren. Der Niederflur-Bus hält an mehreren Haltestellen z.B. auch an der Hänge-Brücke, der Bindalm oder am Pass Hirschbichl (RVO-Fahrplan).

Wildfütterung im Klausbachtal

Hirschbichlstraße, 83486 Ramsau
Tel.: +49-8652-9686380

Höhe

750 m

Ausgangspunkt / Parkplatz

Hirschbichlstraße 26, 83486 Ramsau

Öffnungszeiten

In den Wintermonaten

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