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Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung in Ettenberg

Kirche und Wirtshaus am Fuße des Untersbergs

Die Kirche Maria Ettenberg wurde wie weitere Marienwallfahrts-Kirchen (Maria Gern, Maria am Kunterweg in der Ramsau) im Rokokostil erbaut (Grundsteinlegung 1724). Der schmucklose Turm wurde erst im darauf folgenden Jahrhundert angebaut. Im Inneren ist das Kirchlein reich bebildert mit Deckenfresken und Wandgemälden. Fünf Altäre sind im Kirchenschiff zu finden. Der Überlieferung nach wurde die Kirche an der Stelle gebaut, wo seit 1670 zu einem Muttergottesbild Wallfahrten stattgefunden hatten. Das „Ettenberger Annafest“ jährlich im Juli ist fester Bestandteil des Berchtesgadener Brauchtums.

Der Mesnerwirt am Almberg / Ettenberg

Die Geschichte des Mesnerwirts reicht fast ebenso lang zurück: 1727 bekam Joseph Prantner am Ettenberg die Brau- und Ausschankgenehmigung durch den Fürstpropst. Zwei gemütliche Gaststuben laden Wanderer und Wallfahrer zur Einkehr. Der Mesnerwirt ist auch als Drehort der ZDF Serie Lena Lorenz bekannt, dort heißt das Wirtshaus Almwirt und ist einer der wichtigsten Schauplätze der Serie.

Kreuzweg Kalvarienberg

Ein besonderer Tipp für Wallfahrer und Pilger: Der "Kalvarienberg" in Marktschellenberg ist Kreuzweg mit besonders schönen Stationen und dem Ziel der barocken Wallfahrskirche "Maria Ettenberg" am Fuße des sagenumwobenen Untersbergs. Die Gehzeit beträgt ca. 1,5 Stunden.

Geschichte der Wallfahrtskirche Ettenberg

Im „Atlas Marianus“ von 1702 wird Maria Ettenberg nach „Unserer Lieben Frau am Anger“ und „Maria Gern“ an dritter Stelle aufgeführt und die Entstehung der Wallfahrt geschildert. Demnach brachte man 1695 an einem mächtigen Lindenbaum auf dem „Ödenperg“ ein geschnitztes Marienbild mit dem göttlichen Kind auf dem Arm an, baute bald eine Holzkapelle um den Baum herum und 1698 bereits den ersten größeren Kirchenbau mit drei Altären.

 

Das Einzugsgebiet der rasch aufblühenden Wallfahrt auf den Ettenberg konzentrierte sich hauptsächlich auf Salzburg, Hallein und Kuchl. Ab 1723 begann die Planung des heutigen Saalbaues, der mit der Inneneinrichtung im wesentlichen 1727 abgeschlossen war. In diesem Jahr weihte höchstwahrscheinlich der Salzburger Erzbischof, Franz Anton Fürst von Harrach, die Wallfahrtskirche.

 

Baumeister war der Berchtesgadener Maurermeister Peter Schaffner, die Stuckierung schuf Joseph Höpp, die Fresken Innozenz Anton Warathi, beide aus Burghausen. Die Altäre in den halbrunden Seitenkapellen des Mittelschiffs, Kreuz- und Rupertusaltar, wurden erst 1740 bzw. 1750 eingesetzt. Unübersehbar steht auf der Orgelempore der überlebensgroße Christophorus (17. Jh.) als Patron gegen den „jähen Tod“. Patrozinium wird in Maria Ettenberg an Mariae Heimsuchung (2. Juli) gefeiert.

Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung in Ettenberg

Vorderettenberg 9, 83487 Marktschellenberg
Tel.: +49-8650-221

Ausgangspunkt / Parkplatz

Vorderettenberg 9, 83487 Marktschellenberg

Anfahrt

Von Marktschellenberg mit dem Auto über die Ettenberger Straße.

Parkplätze im Umfeld der Kirche und des Wirtshauses.

Öffnungszeiten

Ganzjährig geöffnet.

Eintritt / Preise

Eintritt frei.

Weitere Infos und Links

Geschichten und Wanderungen rund um die Wallfahrtskirche in Ettenberg in unserem Blog

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