Auschwitz – Architektur der Vernichtung

    Brauchtum & KulturDienstag, 13.01.2609:00 Uhr

Fotografien von Tomasz Lewandowski Die Gestaltung und Architektur des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau folgten einer einzigen Logik: Die Formen der Gebäude waren vollständig ihrer Funktion als Instrumente des industriellen Völkermords untergeordnet. Dementsprechend setzten die Gestaltung und die Architektur der Einrichtungen in Auschwitz das berühmte Prinzip „form follows function“ um. Diese Formel prägte Louis Sullivan, ein US-amerikanischer Architekt, einer der Urväter der architektonischen Moderne. Auf den scheinbar widersprüchlichen Zusammenhang zwischen Holocaust und Modernisierungsprozessen des Westens weisen viele Historiker hin: Wolfgang Sofsky beschrieb das Konzentrationslager als Ort, an dem „die Zerstörungsmacht der modernen Organisation“, ähnlich wie auf dem Schlachtfeld, auf Effizienz erprobt wurde. In einem vergleichbaren Kontext steht Zygmunt Baumans These, dass „die moderne Zivilisation […] gewiß nicht die einzige, mit großer Wahrscheinlichkeit aber eine notwendige Voraussetzung des Holocaust“ war.   ie Aufnahmen des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz von Tomasz Lewandowski scheinen weit entfernt von der Bergwelt des Obersalzbergs. Doch beide Orte sind eng miteinander verbunden: Die Entscheidungen, die Hitler und seine Vertrauten hier trafen, bedingten das Morden in Auschwitz. Eine ausführliche Darstellung der Verbindung von Obersalzberg und Auschwitz ist Teil der Dauerausstellung „Idyll und Verbrechen“. Tomasz Lewandowski: geboren 1978 in Nysa in Polen, lebt und arbeitet in Deutschland. Als Dokumentarfotograf beschäftigt er sich vor allem mit der soziologischen Dimension der Architektur.

Fotografien von Tomasz Lewandowski

Die Gestaltung und Architektur des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau folgten einer einzigen Logik: Die Formen der Gebäude waren vollständig ihrer Funktion als Instrumente des industriellen Völkermords untergeordnet. Dementsprechend setzten die Gestaltung und die Architektur der Einrichtungen in Auschwitz das berühmte Prinzip „form follows function“ um. Diese Formel prägte Louis Sullivan, ein US-amerikanischer Architekt, einer der Urväter der architektonischen Moderne.



Auf den scheinbar widersprüchlichen Zusammenhang zwischen Holocaust und Modernisierungsprozessen des Westens weisen viele Historiker hin: Wolfgang Sofsky beschrieb das Konzentrationslager als Ort, an dem „die Zerstörungsmacht der modernen Organisation“, ähnlich wie auf dem Schlachtfeld, auf Effizienz erprobt wurde. In einem vergleichbaren Kontext steht Zygmunt Baumans These, dass „die moderne Zivilisation […] gewiß nicht die einzige, mit großer Wahrscheinlichkeit aber eine notwendige Voraussetzung des Holocaust“ war.

 

ie Aufnahmen des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz von Tomasz Lewandowski scheinen weit entfernt von der Bergwelt des Obersalzbergs. Doch beide Orte sind eng miteinander verbunden: Die Entscheidungen, die Hitler und seine Vertrauten hier trafen, bedingten das Morden in Auschwitz. Eine ausführliche Darstellung der Verbindung von Obersalzberg und Auschwitz ist Teil der Dauerausstellung „Idyll und Verbrechen“.

Tomasz Lewandowski: geboren 1978 in Nysa in Polen, lebt und arbeitet in Deutschland. Als Dokumentarfotograf beschäftigt er sich vor allem mit der soziologischen Dimension der Architektur.

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