Blick vom Trischübel ins Wimbachgries

Wanderung zur Wimbachgrieshütte

    WanderungWandern5:30 h17,0 km699 hm

Wir wandern über den gewaltigen Schuttstrom des  Wimbachtals zwischen Watzmann und Hochkalter

Das Wimbachtal bietet uns ein unvergleichliches Naturerlebnis. Während sich das Paralleltal mit dem Königssee füllte, entstand hier ein imposanter Schuttstrom. Die Dolomitgesteine des Watzmann- und Hochkaltermassivs verwittern zum sogenannten Gries, das sind Gesteinsbruchstücke, die in einer mächtigen Schicht den Talboden bedecken. Wie eine schiefe Ebene liegt das Gries zwischen den begrenzenden Felswänden. Bei Schneeschmelze und Starkregen bilden sich an der Oberfläche Wasserläufe, die das Gestein langsam ins Tal befördern. An den Ufern beginnen Pionierpflanzen den Lebensraum zu erobern, jedoch meist nur vorübergehend. Nachdem wir die sehenswerte Klamm am Taleingang passiert haben, führt der Weg nun mäßig steil, aber kontinuierlich ansteigend vorbei am Wimbachschloß, ehemals ein Jagdschloss der bayerischen Könige, zur Wimbachgrieshütte. Insgesamt sind bei dieser Wanderung 700 Höhenmeter auf breiten Schotterwegen zu bewältigen.

Tourendetails

  • Schwierigkeit
    mittel
  • Startpunkt
    Wimbachbrücke, Ramsau
  • Zielpunkt
    Wimbachbrücke, Ramsau
    Dauer5:30 h
    Distanz17,0 km
    Aufstieg699 hm
    Abstieg699 hm

    Kondition4/6
    Schwierigkeit2/6
    Landschaft6/6
    Erlebnis4/6

J F M A M J J A S O N D

Der Rückweg durch die Wimbachklamm ist nicht möglich (nur in anderer Richtung!)

Wegbeschreibung

Von der Bushaltestelle bzw. dem Parkplatz Wimbachbrücke führt ein asphaltierter Weg zum Wimbachlehen. Hier ändert sich der Wegbelag, statt auf Teer gehen Sie jetzt auf Kies. Der Wandeweg 411/421 führt zuerst fast flach bis zu einer Abzweigung. Nach links führt der Weg in die gebührenpflichtige Wimbachklamm. Wer auf dieses eindrucksvolle Naturerlebnis verzichten kann, folgt dem Fahrweg weiter über ein Steilstück und umgeht die Wimbachklamm oberhalb. Nach dem Ende der Klamm vereinigen sich die beiden Wege wieder und führen entlang des Wimbachs aufwärts. Nach einer Brücke (nicht folgen da Sackgasse!) weitet sich das bisher enge Tal und der breite Schuttstrom des Wimbachgries präsentiert sich dem Wanderer.

 
In angenehmer Steigung führt der Weg meist an der rechten Talseite bis zum Wimbachschloss. Von der Berggaststätte Wimbachschloss führt ein breiter Weg über das Geröllfeld unterhalb des Schlossgrabens und anschließend in einen lichten Bergwald. Auf einer Höhe von 1.100 Metern überquert der Wanderweg den bis zu 300 Meter breiten Griesstrom und führt weiter auf der linken Seite des Wimbachtals, teilweise durch den Wald, zum Schluss durch offenes Gelände zur Wimbachgrieshütte auf 1.327 Metern.