Viel Spaß beim Nachkochen!
Wir haben dieses Gericht im Herbst ganz, ganz oft auf der Karte! Wer also keine Zeit oder Lust hat, sich selbst an den Herd zu stellen, der bekommt die Pasta auch bei uns im Restaurant. Wir freuen uns auf Sie!
In weißer Bluse, schwarzer Hose und Schürze steht Sophie Prestele bereits an der Eingangstür und erwartet uns lächelnd. Die Pächterin des nach ihr benannten Sophie’s Café-Restaurant direkt im Ortszentrum Berchtesgadens freut sich, uns heute ein tolles Herbstgericht zu präsentieren. Seit fünf Jahren führt die 32-Jährige, gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Dario Mihojevic, das Restaurant. Sophie und ihr Team kredenzen ihren Gästen mit ihrem Küchen- und Serviceteam Köstlichkeiten ihres Hauses – begleitet von einem schönen Glas Wein, einem frischen Bier oder ausgewählten Kaffee- und Teespezialitäten. Die besondere Lage des Café-Restaurants mit Blick auf den Kurgarten tut ihr übriges, um den Gästen einen entspannten und genussvollen Aufenthalt zu garantieren.
Sophie stellt uns nun ihren Küchenchef Attila Kasza vor. “Attila kocht Euch heute sein liebstes Kürbisgericht” erklärt Sophie, “wir servieren das als Vorspeise”. Der 35-Jährige in seiner klassischen Kochkleidung nickt und führt uns in die blitzsaubere Küche. Die Zubereitung dauert knapp 40 Minuten. Das Gemüse kleinschneiden ist schon mit einberechnet.
Zutaten für vier Personen als Vorspeise
Zubereitung
Kürbiskerne und Walnüsse in einer Pfanne bei mittlerer Hitze anbraten. „Kerne immer trocken anbraten, die brauchen kein Fett!“, erläutert der Küchenchef. Jetzt die Hitze reduzieren und den braunen Zucker einrühren. Den Zucker nur schmelzen lassen. Rosmarin, Thymian und eine Prise Salz zufügen. Die karamellisierten und gewürzten Nüsse auf einem Stück Backpapier zum Abkühlen ausbreiten und auf die Seite legen. Die Nudeln nach Packungsanweisung garen, eine Minute vor Garzeitende abseihen und abschrecken.
Einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Kürbis und Knoblauch gleichzeitig in die Pfanne geben, leicht salzen. Das Gemüse bei starker Hitze unter regelmäßigem Rühren anbraten. Die Hitze wieder reduzieren, die Tomaten dazu geben und danach mit dem Weißwein ablöschen. Die kalte Butter in kleinen Stücken einmengen. „Die Butter muss unbedingt kalt sein“, erklärt Attila, „damit wird die Flüssigkeit, die wir gleich eingießen, gebunden.“ Die Hälfte der Gemüsebrühe eingießen und die Butterstücke schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Danach die vorgegarten Nudeln mit dem Rest der Gemüsebrühe und den Frühlingszwiebeln beimengen und durchschwenken. Wer es besonders ausgefallen mag, kann nun viel Fett in einer Pfanne erhitzen und ein paar Blätter Ruccola darin frittieren. Das Gericht schmeckt aber auch ohne frittierten Ruccola sehr gut!
Die karamellisierten Nüsse in einen Plastikbeutel geben und mit einem Fleischklopfer sanft klopfen und zerkleinern. Pastateller bereitstellen, die Nudeln mit dem Gemüse portionsweise verteilen. Mit zerkrümeltem Feta und den karamellisierten Nüssen garnieren, gerne auch noch mit Kapuzinerkresse schmücken. Dazu passt ein trockener Weißwein.