Eine deftige Brotzeit nach der Wander- oder Radtour, leckerer Kaffee mit hausgemachtem Kuchen beim Tagesausflug oder ein feiner Drink zum Sonnenuntergang – der Ahornkaser ist der perfekte Ort für herrliche Bergmomente. Unsere Kaspressknödel gehen immer. Als Suppeneinlage, mit Salat oder mit einer Portion Sauerkraut bringen sie, würzig, wie sie sind, unsere alpine Atmosphäre auf Eure Zunge. Wir freuen uns auf Euren Besuch.
Hoch über den Wolken: Der Ahornkaser am Rossfeld
Auf 1.521 Metern Höhe thront ein besonderes Gasthaus: Der Ahornkaser bietet nicht nur einen spektakulären Blick auf die gigantischen Felswände des Göllmassivs, sondern auch ein Stück heile Welt, die Patrick Walser mit seiner gesamten Familie gestaltet.
Ein Familienunternehmen mit Herzblut
Das eindrucksvolle Gebäude beherbergt mehrere gemütliche Gaststuben mit Kachelöfen, Steinwänden und Holzverkleidung. Hirschgeweihe, Lodenkissen und Ölgemälde mit Jagdszenen bringen urig-bayerische Stimmung in die Räume. Die Terrassen vermitteln Gästen das Gefühl, auf einem luftigen Freisitz zu sitzen – mit Panoramablick auf eine der schönsten Berglandschaften der Alpen.
Vor einigen Jahren hat Patrick Walser hier mit großer Unterstützung seiner Verpächter renoviert und modernisiert. Heute führt er den Ahornkaser als echtes Familienunternehmen: Seine Mutter arbeitet in der Küche, sein Lebensgefährte im Service, und sogar die elfjährige Nichte packt schon fleißig mit an. "Wir krempeln alle die Ärmel hoch und helfen zusammen – ein richtiges Familienunternehmen!", erzählt Patrick stolz.
Seine Leidenschaft für die Gastronomie untermauerte Patrick mit einer vierjährigen Spezialausbildung zum Gastronomiefachmann in Österreich, die alle Bereiche von Küche über Service bis zur Rezeption abdeckt.
Flucht vor dem Nebel – Sonnentanken in der Höhe
Die meisten Gäste sind Ausflügler. Die höchste befahrbare Straße Deutschlands, die Rossfeld Panoramastraße, gehört nicht nur zu den Top 10 der Berchtesgadener Ausflugsziele. Sie ist auch die Zielgeraden der berühmten Deutschen Alpenstraße. Neben den Urlaubern entfliehen viele Einwohner des umliegenden Flachlands im Herbst und Winter den grauen Nebeltagen. Denn während in den Tälern oft die Nebelsuppe hängt, strahlt hier oben meist die Sonne. In Patricks Liegestühlen rund ums Haus tanken die Besucher dann Höhensonne und genießen die klare Bergluft.
Besonders beliebt sind die Sundowner-Abende im Juli – der Sonnenuntergang hier oben verschlägt den Gästen regelmäßig die Sprache. Besonders mit einer liebevoll zubereiteten Hauslimo aus Lavendel, Zitrone, Holunder und Beeren in der Hand – ein unvergesslicher Hochgenuss. Gelegentlich gibt es einen zünftigen Almtanz oder eine gute Musi zum Sonnenuntergang am Rossfeld.
Die Natur hat das Sagen
Von der Dokumentation Obersalzberg führt ein herrlicher Wanderweg hinauf, und auch Radfahrer kommen auf der Rossfeld Panoramastraße voll auf ihre Kosten. Eine E-Bike-Ladestation gibt es allerdings beim Ahornkaser noch nicht: "Die Stromleistung hier heroben ist nicht mit der im Tal vergleichbar. Wenn mittags alle Maschinen in der Küche laufen, flackert schon mal das Licht", erklärt Patrick schmunzelnd. Bald wird aber eine Solaranlage installiert: „Dann müssen unsere Gäste nicht mehr entscheiden, ob Cappuccino oder geladenen Fahrrad-Akku – dann gibt’s beides gleichzeitig.“
Das Leben auf über 1.500 Metern Höhe bringt seine besonderen Herausforderungen mit sich. Patrick erinnert sich noch gut an den September 2024, als er seinen Ahornkaser nur mit Schneeschuhen erreichen konnte, nachdem quasi über Nacht 2,5 Meter Schnee gefallen waren: "Das war anstrengend: 3 Meter hohe Schneeverwehungen hinauf und wieder hinab. Irgendwann sah ich neben mir ein Verkehrsschild gerade noch so aus dem Schnee ragen – seltsames Gefühl."
Kulinarische Geheimnisse der Berge
In der geräumigen Küche, vor deren Fenster regelmäßig Almkühe vorbeimarschieren, zaubert Patrick regionale Spezialitäten. Normalerweise produziert er Kaspressknödel für eine ganze Woche – im traditionellen roten Badwandl. "Ich liebe es, wenn sie gescheid grea san", schwärmt der junge Wirt und gibt gleich noch eine Handvoll Petersilie in die Knödelmasse.
Das absolute Lieblingsgericht der Gäste und wohlgehütete Spezialität des Hauses sind jedoch die Fladen aus hausgemachtem Vinschgerlboden - herzhaft belegt mit Sauerrahm, Speck und Zwiebeln – ähnlich einem Flammkuchen oder auch vegetarisch mit Spinat oder Lauch. "Aber das ist das Geheimrezept meiner Mama, das darf ich nicht verraten. Das können unsere Gäste ausschließlich bei uns heroben probieren!", schmunzelt Patrick.
Zwischen Ruhe und Romantik
"Ich liebe meine Arbeit hier heroben. Die Ruhe, die Abgeschiedenheit – es ist wirklich etwas Besonderes", schwärmt Patrick.
Hier oben am Rossfeld, wo es verlässlich zwischen Dezember und März durchgehend Schnee gibt, können Gäste einfach mal innehalten und die Aussicht genießen. Das Naturschnee-Skigebiet Rossfeld und immer mehr Schneeschuhwanderer profitieren von den zuverlässigen Winterverhältnissen.
Besonders stolz ist Patrick auf seinen Bergadvent. Seit dem Advent 2024 lockt ein romantischer Christkindlmarkt mit Handwerkskunst, liebevoll gestalteten Marktständen und dem Duft von Glühwein in der klaren Winterluft. Dazu gehören natürlich stimmungsvolle, musikalische Darbietungen und das Beste, was die adventliche Küche hergibt.
Der Ahornkaser ist mehr als nur eine Gaststätte – er ist ein Ort, wo Familie, Tradition und die Magie der Berge eine einzigartige Atmosphäre schaffen, die Besucher immer wieder verzaubert.
Hier heroben in der klaren Bergluft auf 1.521 Metern Höhe begrüßen wir Euch recht herzlich im Ahornkaser. Unsere Spezialität sind die herzhaft belegten Fladen aus hausgemachtem Vinschgerlteig. Da ich das Geheimrezept meiner Mutter nicht aus der Familienhand geben darf, könnt Ihr die aber nur bei uns probieren. Aber unsere Kaspressknödel dürft Ihr auch zu Hause nachkochen – Rossfeld-Geschmack pur - bei Euch daheim!
Zutaten für ca. 25 Knödel:
Tipps von Patrick:
„Wer einen rassen, würzigen Geschmack mag, gibt mehr Bergkäse, weniger Emmentaler dazu. Und wem die Knödelmasse zu feucht vorkommt: Einmal ein bisschen Semmelbrösel dazugeben.“
Zubereitung:
Zwiebeln in einem Topf mit der Butter anbraten. Mit der Milch aufgießen. Gewürze und die Petersilie in den Topf dazu geben. Die Gewürzmilch erhitzen. Das Knödelbrot in einer großen Schüssel mit dem Käse vermengen. Abgekühlte lauwarme Gewürz-Zwiebelmilch (nicht zu heiß, sonst schmilzt der Käse!) über das Knödelbrot gießen, vermengen und ziehen lassen, bis es etwas abgekühlt ist. Eier dazu geben und gut unterheben. Knödel formen und plattdrücken. Im Fett ausbacken.