Die Staade Zeit in Berchtesgaden ist herrlich. In den Bergen wird es ganz still, die Zeit der Lichter ist gekommen und die Menschen besinnen sich aufs Wesentliche. Ich liebe es, in der Zeit meine exquisiten Plätzchen zu produzieren und meine Lieben damit zu verwöhnen. Wer im Advent bei mir zu Gast ist, wird sie kosten dürfen. Ansonsten: Viel Spaß beim Nachbacken!
“20 Sorten, das ist mein Ziel!” sagt Astrid Küpper und klopft sich voller Tatendrang die Hände an der schwarzen Backschürze trocken. Sie trägt ihr “Plätzchenback-T-Shirt” mit einem flotten Spruch auf der Vorderseite und bindet sich die blonden Haare energisch im Nacken zusammen. Los geht’s! “Heute backe ich Euch meine Champagner-Plätzchen – meine zwei Töchter lieben sie!”
Astrid Küpper betreibt das Haus Berganemone in Schönau a. Königssee und das seit 33 Jahren: “Ich bin mit Leib und Seele Gastgeberin.” Das hat sie im Blut. Die ganze Familie war im Tourismus beschäftigt. Ihre Mutter hat das Haus 1956 mit aufgebaut und selbst 36 Jahre lang Gäste beherbergt. “Die Berganemone war immer schon in weiblicher Hand und wird es auch bleiben.” bekräftigt Astrid stolz. Der Vater hatte das seinerzeit größte Busunternehmen in Berchtesgaden. “Wir waren es als Kinder gewohnt, dass beim Essen rund zehn Busfahrer mit am Tisch saßen und wir mit den Gästen zusammen im Aufenthaltsraum ferngesehen haben”, erzählt Astrid.
Das Haus Berganemone hat ganzjährig geöffnet, Betriebsruhe gibt es nicht. Das Haus ist über die Jahrzehnte stetig renoviert und erweitert worden. Im Moment sind sieben Ferienwohnungen in den Gebäuden untergebracht – alle modern ausgestattet, mit Geschmack eingerichtet und hell lichtdurchflutet mit Bergblick. Jeder Gast spürt die Energie und die Liebe zum Detail sofort, wenn er das Haus betritt. Astrids Ziel ist, dass sich ihre Gäste wohlfühlen. Früher waren 90-Stunden-Wochen für sie keine Seltenheit. Vor zwei Jahren hat sie dann beschlossen, ein klein wenig kürzer zu treten. Seitdem vermietet sie nur noch Ferienwohnungen ohne Frühstück. “Ich versuche stets mein Bestes für meine Gäste zu geben, aber ich benötige und möchte mehr Zeit für meine Familie, Freunde und für mich. Berggehen in den Berchtesgadener Bergen ist wieder zu meiner Leidenschaft geworden, um Energie zu tanken.”
Der Champagner in den gleichnamigen Plätzchen bringt das nötige Bling-Bling, das luxuriöse Glitzern und das brillante Funkeln dieser außergewöhnlichen Zeit in die hausgemachten Guatln, wie sie in Berchtesgaden zu den Plätzchen sagen. Astrids sind bekannt und beliebt. Sie sind nicht nur lecker, sondern auch winzig klein und wunderschön fein gearbeitet. „Meine Freunde sagen, ich soll sie im Feinkostgeschäft in München verkaufen. “Meine Plätzchen bekommen aber nur die Menschen, die mir am Herzen liegen”, lacht Astrid entschieden. Glücklich der, der in der Adventszeit bei Astrid im Haus Berganemone zu Gast ist.
Je kleiner, desto feiner – mit meinen Plätzchen mache ich jedes Jahr meinen Freunden und meiner Familie ein exklusives Adventsgeschenk. Die Champagnerplätzchen sind etwas ganz Besonderes – alle lieben Sie! Probieren Sie unbedingt aus, sie daheim selbst zu backen und wer im Advent mal im Haus Berganemone Urlaub in der Staaden Zeit macht, bekommt eine kleine Kostprobe.
Zutaten für ungefähr 30 Stück:
Für den Teig:
Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und etwas im Kühlschrank ruhen lassen. Bei mittlerer Hitze (ca. 160 ° bis 180°C) goldbraun backen.
Für die Füllung:
Butter und Puderzucker cremig schlagen. Schokolade erwärmen, vorsichtig schmelzen und unterrühren. Champagner, Zitronenschale und Zitronensaft während des Rührens zugeben bis eine homogene Masse entsteht. Die Creme auf die eine Hälfte der Plätzchen auftragen. Dann den Deckel (andere Hälfte der Plätzchen) drauf setzen.
Für die Glasur:
Schokolade zum Schmelzen bringen und mit einer feinen Spritztülle die Plätzchen verzieren und mit gehackten Pistazien bestreuen.