Die Sumpfdotterblume

Weit verbreitete Sumpfpflanze im Nationalpark Berchtesgaden

Früher verwendete man die Sumpfdotterblume trotz ihrer Giftigkeit, um Butter eine schöne gelbe Farbe zu geben und damit einen höheren Fettgehalt vorzutäuschen.

  • Sumpfdotterblume

Der Sumpfdotterblume steht das Wasser buchstäblich bis zum Hals

Manchmal steht der Sumpfdotterblume das Wasser buchstäblich bis zum Hals. Sie erträgt dies jedoch ganz gut, da in ihren hohlen Stängeln Luft verbleibt, so dass die Wurzeln mit Sauerstoff versorgt werden. Die Samen sind mit zahlreichen Luftkammern ausgestattet, wie eine Schwimmweste halten sie die Samen an der Wasseroberfläche. Treffen Regentropfen auf die reifen Früchte, werden die Samen herausgeschleudert und schwimmen auf dem Wasser davon. So kann sich die Sumpf-Dotterblume entlang eines Gewässers ausbreiten. Die Sumpfdotterblume besitzt nierenförmige, grüne Blätter und goldgelbe Kronblätter, welche die grünen Wiesen zu einer Farbenpracht werden lassen. Die gelbe Farbe erhält die Sumpfdotterblume durch Carotinoide Früher verwendete man sie trotz ihrer Giftigkeit, um Butter eine schöne gelbe Farbe zu geben und damit einen höheren Fettgehalt vorzutäuschen.

Details zur Sumpfdotterblume

  • Caltha palustris

  • bis 30cm

  • Sümpfe und Moore

  • bis 1.800m

  • Die Blütenblätter wurden aufgrund ihrer Farbe früher zum Färben der Butter verwendet.