Menü

Wallfahrtskirche Maria Gern

Maria Gern: Kirche mit Watzmann-Blick

Wegen der häufigen Wallfahrten nach Maria Gern, wurde 1709 anstelle der vorhandenen kleinen Kapelle die Wallfahrtskirche Maria Gern errichtet. Das romantische "Hochzeitskircherl" bietet einen malerischen Ausblick auf das Berchtesgadener Tal und den Watzmann. Besonderheiten der Wallfahrtskirche Maria Gern sind unter anderem der elliptische Grundriss, das Gnadenbild von Wolfgang Huber (1666), das große religiöse Gemälde von Johann Zick, Augsburg (1740), die Stuckaturen, der Marienzyklus an der Decke und das Rokoko-Gitter im hinteren Teil des Gotteshauses. Außerdem sind volkskundlich interessante Votivtafeln mit Bildern und Silber-Votivgaben zu sehen.

Geschichte der Wallfahrtskirche Maria Gern

Über die Anfänge der kleinen, lokal begrenzten aber häufigen Wallfahrt in das Berchtesgadener Hochtal Maria Gern ist nicht viel bekannt. Sicher ist, dass es bereits um 1600 eine kleine Kapelle mitten im Wald gab. Ein stehendes Marienbild mit dem Jesus Kind auf dem rechten Arm und das „Frauenbründl“, dessen Wasser man eine heilende Kraft zuschrieb, waren laut einer Votivtafel von 1626 schon früh Ziel der Wallfahrer zur Zeit der Gegenreformation.

 

Die eigentliche Wallfahrt beginnt dann 1666. In diesem Jahr bringt der Gerer Wolfgang Hueber, salzburgischer Unterwaldmeister in Itter (bei Wörgl,Tirol), ein von ihm geschnitztes stehendes Muttergottesbild mit Kind in seine Heimat. Die Augustiner-Chorherren von Berchtesgaden bauten dafür um 1669 einen kleinen Rundbau als Kapelle, der wegen des zunehmenden Andrangs der Wallfahrer bereits 1680 einer größeren Kirche weichen musste. Die dritte Kirche an dieser Stelle wurde in den Jahren 1708 bis 1710 nach Plänen eines Salzburger Architekten erbaut. Der so entstandenen Rokokobau erhielt 1724 mit einem Neuen Dach seine heutige Form. Die Stuckarbeiten stammen vom Salzburger Joseph Schmidt, die Fresken schuf Christoph Lehrl aus Höglwörth, die Altäre erbauten einheimische Meister. Die gesamte Inneneinrichtung fand erst mit dem prachtvollen Abschlussgitter 1777 ihren Abschluss. Am 21. November 1724 konsekrierte der Augsburger Weihbischof Johann Jakob Maximilian von Mayer die neue Wallfahrtskirche, die zu den schönsten im Berchtesgadener Land zu zählen ist. Ihr Patrozinium wird an Mariae Heimsuchung (2. Juli) gefeiert.

Wallfahrtskirche Maria Gern

Kirchplatz Gern 1, 83471 Berchtesgaden
Tel.: +49-8652-65650-50

Ausgangspunkt / Parkplatz

Kirchplatz Gern 1, 83471 Berchtesgaden

Anfahrt

Begrenzte Parkplätze im Umfeld der Kirche.

Öffnungszeiten

Ganzjährig geöffnet.

Eintritt / Preise

Eintritt frei.

Weitere Infos und Links

Geschichten und Wanderungen rund um die Wallfahrtskirche Maria Gern in unserem Blog

Gastgebersuche

Gastgebersuche