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Berchtesgaden

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Klimatherapie Hochgebirge

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Das Hochgebirgsklima wird in der Meteorologie ab Höhen von 1.000 Meter über N.N. definiert, wobei Gebirgstäler mit  einbezogen werden. Im Berchtesgadener Land liegen die Wohnlagen zwischen 600 und 1.200 Höhenmeter, Berghütten in Bereichen bis 1.800 m. Das Berchtesgadener Land liegt somit im Bereich des Hochgebirgsklimas.

Sonne pur und klare Luft - Bei den Strahlungsverhältnissen wird die bioklimatische Bevorzugung des Hochgebirges besonders deutlich. Von Herbst bis Frühjahr liegt die Zahl der Sonnenscheinstunden um das Dreifache über denen des Tieflandes.

Intensive Sonnenstrahlung in Kombination mit leichten Kältereizen wirkt stimulierend und fördert Abwehrkräfte und stärkt den Organismus.

Als Schonfaktoren gelten im Hochgebirge die fehlende Wärmebelastung und die Reinheit, insbesondere die Allergenarmut der Luft.

Das Hochgebirgsklima bietet Patienten, die an Allergien leiden oder sensibel auf Pollen und Hausstaubmilben (keine Hausstaubmilben mehr über 1.000 bis 1.200 m, auch unter 1.000 Höhenmeter deutlich reduzierte Pollen- und Milbenbelastung) reagieren, ideale Bedingungen.

Heute wird die Klimatherapie in der Höhe bei der Indikation Hauterkrankungen wie Psoriasis unter Ausnutzung der starken UV-Strahlung sowie bei allergischen Reaktionen des Atemtrakts, unter Ausnutzung der völligen Allergenfreiheit, angewandt. Atopien wie Neurodermitis constitutionalis atopica oder Asthma sind die Domäne der Hochgebirgsklimatherapie. Nicht-allergische Atemwegserkrankungen wie chronische Bronchitis werden im Hochgebirgsklima ebenfalls verbessert. Wegen der niedrigen Lufttemperatur bei gleichzeitig verringerter Luftfeuchtigkeit sind körperliche Anstrengungen mit relativ geringer Belastung der Thermoregulation möglich; deshalb sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen insbesondere durch Trainingsmangel hervorgerufen sowie auch nicht-organisch begründete Hypertonie durch Terraintraining in der Höhe bzw. dosiertes Bergwandern mit Pulsuhren gut zu therapieren.

 
 
 

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