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Berchtesgaden

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Der Nikolaus kommt ins Berchtesgadener Land

Buttnmandl und Nikolaus

Buttnmandl

Am ersten Adventsonntag sowie am 5. Und 6. Dezember laufen im Berchtesgadener Land die Buttnmandl. In handgedroschenes Stroh gehüllt, Masken oder Tierfell über den Kopf gezogen und riesige Kuhglocken umgeschnallt, ziehen sie durch den Winterabend. Sie scheppern mit ihren Kuhglocken, rasseln  mit Viehketten und machen auch sonst einen Heidenlärm - im wahrsten Sinn des Wortes.

Im Buttnmandellaufen gehen heidnische Lärmbrauchtum und christliche Überlieferung eine interessante Verbindung ein. Die Buttnmandl sind germanisch-keltischen Ursprungs: Spätherbstliche Fruchtbarkeitsgeister, wie ihre Einkleidung in gedroschenes Stroh und die Masken aus Tierfell beweisen. Manchesmal haben die Tiermasken Hörner, wobei es sich um eine reine Tiervermummung, keine Teufelsaustreibung handelt. Den Teufel, und er ist wie der Nikolaus aus dem christlichen Bereich, lassen die jeweils zwölf Buttnmandl als Dreizehnten zu.

 
 
 

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